Die Hand des Meisters arbeitet mit dem Stecheisen am Holz, Werkzeuge und Späne auf der Werkbank

Über mich

Der Wandertischler

Ich bin Rostás Árpád — Kunsttischler, Holzbildhauer, Intarsienkünstler. Den Namen Wandertischler hat mir meine Arbeit gegeben: Die Treppe eines Schlosses passt nicht in eine Werkstatt, deshalb gehe ich dorthin, wo das zu rettende Holz ist.

„Mit Holzschutz beschäftige ich mich seit 43 Jahren …“

Rostás Árpád beim Schnitzen in seiner Werkstatt
Rostás Árpád untersucht ein geschnitztes, restauriertes Stück

Dreiundvierzig Jahre mit dem Holz

Seit dreiundvierzig Jahren arbeite ich in diesem Beruf. Möbel- und Baurestaurierung, Holzschnitzerei, Intarsien — und ebenso lange beschäftige ich mich auch mit Holzschutz. Diese zwei Dinge gehören bei mir zusammen: Es nützt nichts, wenn die restaurierte Oberfläche schön ist, während das Holz von innen weiter verfällt.

„Mit Holzschutz beschäftige ich mich seit 43 Jahren, und mit meinen eigenen Erfindungen konnte ich zahlreiche Baudenkmäler und Kunstwerke retten.“

  1. 43 Jahre

    Möbel- und Baurestaurierung, Holzschnitzerei, Intarsien.

  2. Ebenso lange

    Holzschutz — es nützt nichts, wenn die restaurierte Oberfläche schön ist, während das Holz von innen weiter verfällt.

In dreiundvierzig Jahren sammelt man nicht nur Routine. Man lernt, dass jedes Stück Holz etwas anderes verlangt — dass die Kirchenbank, die Veranda des Herrenhauses und die geerbte Kommode drei verschiedene Sprachen sprechen, und man muss alle drei verstehen.

Die zwei Auszeichnungen — und was sie bedeuten

Auszeichnung „Ungarisches Erbe“ (Magyar Örökség-díj)

Ich schreibe das nicht, um zu prahlen — sondern weil jemand, der mir ein Baudenkmal oder ein Familienmöbelstück anvertraut, das Recht hat zu wissen, dass meine Arbeit schon von viel strengeren Augen als meinen eigenen begutachtet wurde.

Pro-Architectura-Preis

Beide Auszeichnungen hat mir die Arbeit meiner Hände gebracht, nicht meine Worte.

Presseberichte

Auch die Presse hat über meine Arbeit berichtet: in Artikeln und Videobeiträgen wurde gezeigt, was ich tue und warum.

Der Maßstab, an dem ich mich orientiere

Ich messe mich nicht an meinen Mitbewerbern, sondern an den großen Meistern — Leonardo, Michelangelo, Donatello. Nicht weil ich mich ihnen ebenbürtig wähne, sondern weil sie gezeigt haben, wie weit man kommen kann, wenn man ein ganzes Leben seinem Material widmet.

„Solange ich lebe, möchte ich schaffen und meiner Heimat, Ungarn, Ehre bringen. Schaffen, schaffen, schaffen. Von den großen Meistern lernen.“

Was ich dem Handwerk zurückgebe

Seit Jahren organisiere ich kostenlose Fachcamps für bedürftige Kinder, im Inland und im Ausland. Hobelbank, Werkzeug, Holz — und ein Meister, der zeigt, was sich daraus machen lässt. Das Ziel ist einfach: dass diese Kinder ein Handwerk erlernen, denn ein Handwerk ist ein Ausweg und ein sicherer Lebensunterhalt.

Für 2026 plane ich eine internationale Fachkonferenz mit Vortragenden, die an der Hobelbank groß geworden sind — Tischler, Holzschutzfachleute, Architekten, Restauratoren. Denn die Facharbeiterausbildung schwindet, und dem kann ich nicht tatenlos zusehen.

„Solange ich meine Hand heben kann, kann ich lehren, schnitzen, schaffen, Intarsien anfertigen, die Jugend unterrichten — solange sich auch nur ein Mensch für dieses Handwerk interessiert, unterrichte ich.“

Ein Handschlag

„Ich möchte um ein persönliches Treffen bitten, bei dem zwischen uns ein friedlicher Handschlag steht.“

Wenn Sie ein Gebäude, ein Möbelstück oder eine Idee haben, aus der etwas Bleibendes entstehen soll, schreiben oder rufen Sie mich an. Lassen Sie uns gemeinsam für die Nachwelt schaffen, so wie es unsere Vorfahren für uns getan haben. Segen und Frieden!

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